2021 - 2026
Zuschlag Planerwahlverfahren
Instandsetzung Freibad Dolder, Zürich-Hottingen
Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
B. Burren, I. Manaila, D. Schulz
Mitarbeit Wettbewerb: K. Kazelnika,
C. Berberat
Mitarbeit Projektierung: D. Lombardo,
S. Hegnauer, I. Borgers, J. Hurni

 

Die Anlage des ehemaligen Wellenbades Dolder wurde 1934 von Emil Rein erbaut und ist mit ihrem axialen Aufbau eher dem konservativen Modernismus verpflichtet als der Zürcher Moderne jener Zeit. Das symmetrische Badehaus mit Säulenumgang und Rotunde und die Gestaltung der Umgebung bauen eine starke Axialität auf, die mit einer mittig angeordneten Folge von Wasserelementen an maurische Hofanlagen erinnert. 

 

Die notwendig gewordene Instandsetzung gab die Chance, die Situation zu klären und die Anlage ausgehend von den ursprünglichen Qualitäten weiter zu entwickeln. Der bestehende Säulengang wurde zurückgebaut und mit einer zweigeschossigen Säulenhalle ersetzt, durch welche die Aufstockung in ein stimmiges Gesamtensemble eingebunden wurde. Der untere Säulengang wurde in der originalen Anmutung mit runden Säulen ersetzt, während das obere Geschoss als Pergola mit quadratischen Stützen und Trägern ausgebildet wurde. Damit wurde ein angenehmer schattiger und ruhiger Aufenthaltsbereich geschaffen, der von einem wunderbaren Ausblick über die Badi bis zum Wald profitiert. 

 

Die neuen geschwungenen Treppen wurden aus den kreis- und halbkreisförmigen Elementen entwickelt, welche die bestehende Anlage prägen und eine selbstverständliche Verbindung zwischen dem zentralen Zugang zum Badehaus im Erdgeschoss und den zwei seitlichen Eingängen im oberen Geschoss bilden.

 

FREIBAD DOLDER ZÜRICH

Bad_Variante_kompr.png

2021 - 2026
Zuschlag Planerwahlverfahren
Instandsetzung Freibad Dolder, Zürich-Hottingen
Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
B. Burren, I. Manaila, D. Schulz
Mitarbeit Wettbewerb: K. Kazelnika,
C. Berberat
Mitarbeit Projektierung: D. Lombardo,
S. Hegnauer, I. Borgers, J. Hurni

 

Die Anlage des ehemaligen Wellenbades Dolder wurde 1934 von Emil Rein erbaut und ist mit ihrem axialen Aufbau eher dem konservativen Modernismus verpflichtet als der Zürcher Moderne jener Zeit. Das symmetrische Badehaus mit Säulenumgang und Rotunde und die Gestaltung der Umgebung bauen eine starke Axialität auf, die mit einer mittig angeordneten Folge von Wasserelementen an maurische Hofanlagen erinnert. 

 

Die notwendig gewordene Instandsetzung gab die Chance, die Situation zu klären und die Anlage ausgehend von den ursprünglichen Qualitäten weiter zu entwickeln. Der bestehende Säulengang wurde zurückgebaut und mit einer zweigeschossigen Säulenhalle ersetzt, durch welche die Aufstockung in ein stimmiges Gesamtensemble eingebunden wurde. Der untere Säulengang wurde in der originalen Anmutung mit runden Säulen ersetzt, während das obere Geschoss als Pergola mit quadratischen Stützen und Trägern ausgebildet wurde. Damit wurde ein angenehmer schattiger und ruhiger Aufenthaltsbereich geschaffen, der von einem wunderbaren Ausblick über die Badi bis zum Wald profitiert. 

 

Die neuen geschwungenen Treppen wurden aus den kreis- und halbkreisförmigen Elementen entwickelt, welche die bestehende Anlage prägen und eine selbstverständliche Verbindung zwischen dem zentralen Zugang zum Badehaus im Erdgeschoss und den zwei seitlichen Eingängen im oberen Geschoss bilden.

 
Laube_Ueberarbeitung_compr_form.png
2108-G100-32002-Grundriss Erdgeschoss_form.png
Ansicht_Ueberarbeitung_compr_form.png
2108-G100-32003-Grundriss Obergeschoss_form.png
2108-G500-32006-Situationsplan_form.png
2108-S100-32030-Schnitte_form.png
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